Imtech Arena

AGB

Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung

  1. Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung sind alleinige Sache des Veranstalters. Der Veranstalter ist auf allen Drucksachen, Plakaten und Eintrittskarten als solcher zu benennen.
  2. Der Veranstalter hat einen verantwortlichen Veranstaltungsleiter zu benennen, der für sämtliche die Veranstaltung betreffenden Fragen zuständig ist und mindestens 30 Minuten vor Öffnung bis zur Beendigung des Abgangs der Besucher im Stadion erreichbar sein muss.

Aufenthalt

  1. In dem für eine Veranstaltung jeweils bestimmten Bereich der Arena dürfen sich nur Personen aufhalten, die eine gültige Eintrittskarte oder einen sonstigen Berechtigungsausweis (z.B. Ehrenkarten, Arbeitskarte) mit sich führen oder ihre Aufenthaltsberechtigung auf andere Art nachweisen können.
  2. Eintrittskarten oder Berechtigungsnachweise sind auf Verlangen des Ordnungsdienstes und der Polizei vorzuzeigen.
  3. Besucher haben den auf der Eintrittskarte angegebenen Platz einzunehmen. Aus Sicherheitsgründen sowie zur Abwehr von Gefahren sind die Besucher auf Anweisung des Ordnungsdienstes oder der Polizei verpflichtet, einen anderen als den auf der Eintrittskarte ausgewiesenen Platz einzunehmen.
  4. Im Geltungsbereich der Stadion- bzw. Arenaordnung darf sich nicht aufhalten, wer alkoholisiert ist, gefährliche oder gemäß der Stadion- bzw. Arenaordnung verbotene Gegenstände bei sich führt oder die Absicht hat, die Sicherheit zu gefährden.
  5. Für den Aufenthalt in der Arena an veranstaltungsfreien Tagen gelten die von der Stadt im Einvernehmen mit den Nutzern getroffenen Anordnungen.

Kontrolle durch den Ordnungsdienst

  1. Jeder Besucher ist verpflichtet, beim Betreten der Anlage sowie an Kontrollstellen dem Ordnungsdienst seine Eintrittskarte bzw. seinen Berechtigungsausweis vorzuzeigen und auf Verlangen zur Überprüfung auszuhändigen.
  2. Der Ordnungsdienst ist berechtigt, Personen - auch durch den Einsatz technischer Hilfsmittel - dahingehend zu überprüfen, ob sie aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum oder wegen des Mitführens von Waffen oder von gefährlichen oder feuergefährlichen Sachen ein Sicherheitsrisiko darstellen. Die Überprüfung erstreckt sich auch auf mitgeführte Gegenstände.
  3. Personen, die ihre Eintrittskarte bzw. ihren Berechtigungsausweis nicht nachweisen können und Personen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen, sind zurückzuweisen und am Betreten der Arena zu hindern oder aus dem Geltungsbereich der Stadion- bzw. Arenaordnung zu verweisen. Dasselbe gilt für Personen, gegen die ein Stadionverbot ausgesprochen worden ist.

Sicherheit

  1. Die polizeilichen Vorschriften, insbesondere die Feuersicherheit und Bauordnung betreffenden, sind zu erfüllen. Alle Verkehrs- und Rettungswege (Zugänge, Umgänge, Niedergänge) sowie Katastrophenwege, soweit sie im Arenabereich verlaufen, sind vor, während und nach der Veranstaltung freizuhalten.
  2. Es ist dafür zu sorgen, dass die Zuschauer beim Zugang nur die Eingänge bzw. Zuwegungen benutzen, die auf dem kürzesten Weg zu ihrem Platzabschnitt führen.
  3. Alle Ein- bzw. Ausgänge müssen während der Veranstaltung (ab Einlasszeit) unverschlossen sein. Ausgangswege dürfen nicht durch einsetzbare Leitgeländer oder ähnliches zur besseren Kartenkontrolle eingeengt werden. Es muss dafür gesorgt werden, dass die Durchgangsbreiten jederzeit durch einen Handgriff (sog. Panikriegel) in ganzer Breite freigegeben werden können.
  4. Verkaufsstände bzw. -wagen sowie Übertragungsanlagen von Rundfunk- oder Fernsehanstalten dürfen die notwendigen Ausgangswege nicht einengen. Ihre Aufstellung sowie die Verlegung notwendiger Kabel müssen vorher mit dem Feuerwehramt abgestimmt werden.
  5. Besuchern mit sichtbar gefährlichen Gegenständen, insbesondere Schlagwerkzeugen, Flaschen, Dosen und anderen als Schlag- oder Wurfgeräten verwendbaren Gegenständen sowie pyrotechnischen Artikeln und Fackeln darf kein Zutritt zum Stadion gewährt werden. Darüber hinaus sind zumutbare Maßnahmen zu treffen, die das Abbrennen von unerlaubt mitgebrachten pyrotechnischen Artikeln und das Anzünden von offenem Feuer (Fackeln, Verbrennen von Papier) in der Arena verhindern.
  6. Das Mitführen von alkoholischen Getränken ist durch angemessene Kontrollen zu unterbinden. Offensichtlich angetrunkenen bzw. betrunkenen Zuschauern ist der Zutritt zur Arena zu verweigern.

Eintrittslegitimationen

  1. Der Mieter hat den Druck und Verkauf der Eintrittskarten zu veranlassen und die Eintrittspreise festzulegen.
  2. Einladungen an Ehrengäste und die Presse sowie die Zulassung der Medienvertreter sind Sache des Mieters. Der Mieter stellt dem Vermieter auf Verlangen eine angemessene Anzahl von Ehrengastplätzen zur Verfügung.

Verbotene Gegenstände

  1. Das Mitführen, Bereithalten, Gebrauchen und Überlassen folgender Gegenstände ist untersagt:
    1. Waffen jeder Art;
    2. Sachen, die als Waffen oder Wurfgeschosse Verwendung finden können;
    3. Gassprühdosen, ätzende, leicht entzündliche, färbende oder gesundheitsschädigende Substanzen;
    4. Flaschen, Becher, Krüge oder Dosen, die aus zerbrechlichem, splitterndem oder besonders hartem Material hergestellt sind;
    5. sperrige Gegenstände, wie Leitern, Hocker, Stühle, Kisten, Reisekoffer;
    6. Feuerwerkskörper, Leuchtkugeln, Nebeltöpfe, Magnesiumfackeln, Rauchkerzen, bengalische Feuer oder sonstige pyrotechnische Gegenstände;
    7. Fahnen- und Transparentstangen, die länger als 1m oder deren Durchmesser größer als 3 cm ist; Ausnahmen regelt das Bezirksamt oder der Veranstalter;
    8. mechanisch betriebene Lärminstrumente;
    9. alkoholische Getränke;
    10. Laserstifte;
    11. Schriftstücke, Zeichnungen, Symbole oder Fahnen politischen, ideologischen oder werblichen Charakters sowie sämtliche Gegenstände, die kommerziellen Zielen dienen und von Dritten gesehen werden können.
  2. Das Mitführen von Tieren ist untersagt.
  3. Getränkeausschank
    1. Werden im Geltungsbereich Personen angetroffen, die alkoholisiert sind oder unter Einfluss von anderen, die freie Willensbestimmung beeinträchtigenden Mitteln stehen, können sie aus diesem Bereich verwiesen werden.
    2. Getränke dürfen nur in solchen Gefäßen/Behältnissen ausgegeben werden, die nicht als Wurfgeschosse geeignet sind.
  4. Durchsagen bei Gefahren in der Arena
    1. Mindestens eine weisungsbefugte Person muss während des genannten Zeitraumes vom Stadionsprecher erreichbar sein. Die Zuschauer sind bei kritischen Situationen rechtzeitig und in angemessener Form vom Stadionsprecher anzusprechen.
    2. Bei Gefahr ist der Veranstalter verpflichtet, vom Vermieter verlangte Durchsagen sofort durchzugeben.
    3. Bei Gefahr behält sich der Vermieter (Polizei, Feuerwehr) das Recht zur Benutzung der Lautsprecheranlage vor.
    4. Der Veranstalter ist berechtigt, die vorhandene Lautsprecheranlage durch eigene Anlagen zu ergänzen.

Abrechnung

  1. Der Stromverbrauch bei Inanspruchnahme der Flutlichtanlage, der Anzeigentafel und vergleichbarer Zusatzleistungen wird dem Mieter gesondert berechnet. Gewährleistung
  2. Die Mietsache wird vermietet wie besehen unter Ausschluss jeder Gewährleistung. Dies gilt nicht, soweit der Vermieter Fehler arglistig verschwiegen hat (BGB §540). Haftung des Mieters
  3. Der Mieter haftet dem Vermieter ohne Rücksicht auf Verschulden für alle sich aus der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung ergebenden Schäden. Für die Schadensersatzpflicht des Mieters ist es unbeachtlich, ob der Schaden durch den Mieter selbst oder dessen Erfüllung- oder Verrichtungsgehilfen, durch Veranstaltungsteilnehmer oder Besucher verursacht worden ist.
  4. Der Mieter hat sich gegen dieses Haftungsrisiko angemessen zu versichern und dem Vermieter auf Verlangen den Abschluss einer Versicherung nachzuweisen. Erfolgt trotz Abmahnung durch den Vermieter keine angemessene Versicherung, so ist der Vermieter zur fristlosen Kündigung des Vertrages berechtigt.
  5. Über Schäden und Mängel im Stadion sowie an Einrichtungen und Geräten hat der Mieter den Vermieter unverzüglich zu unterrichten.
  6. Der Mieter übernimmt während der Mietdauer die Verkehrssicherungspflicht für die Mietsache.

Haftung des Vermieters

  1. Der Vermieter haftet dem Mieter nur für durch Bedienstete des Vermieters grob fahrlässig verursachte Personen- oder Sachschäden, die sich aus dem baulichen Zustand der Arena einschließlich der jeweils überlassenen Einrichtungen und Geräte ergeben, jedoch nur bei vertragsgemäßem Verhalten des Mieters sowie einer Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen. Im übrigen sind Schadensersatzansprüche gegen den Vermieter ausgeschlossen.
  2. Wird der Gebrauch der Mietsache durch einen Umstand unmöglich, den der Vermieter nicht durch grobe Fahrlässigkeit verursacht hat, stehen dem Mieter nur die Rechte aus §323 Abs. 1 BGB zu. Soweit eine Veranstaltung durch Ereignisse, die der Vermieter nicht durch grobe Fahrlässigkeit zu vertreten hat, gestört oder verhindert wird, bleiben dem Vermieter alle Rechte aus dem Mietvertrag einschließlich des Anspruchs auf den Mietzins erhalten.
  3. Soweit Schadensersatzansprüche von dritter Seite gegen den Vermieter wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht geltend gemacht werden, hat der Mieter den Vermieter hiervon freizuhalten. Schlussvorschrift
  4. Im Einzelfall können von diesen Allgemeinen Bedingungen abweichende Vereinbarungen getroffen werden. Sie bedürfen der Schriftform.